Die Aktion TAFEL: Jeder gibt, was er kann!

Und wir konnten der TAFEL etwas geben! Das zeigte sich Anfang Mai, als die Ethikgruppe 6be die anderen 6. Klassen über die Arbeit der TAFEL informierte und dazu aufrief, haltbare Lebensmittel zu spenden. Zwei Wochen zuvor hatte Frau Bartl von der TAFEL Rosenheim uns, die Ethikgruppe 6be von Frau Sager, besucht und von ihrer Arbeit erzählt. Wir wusste sofort: Wir wollen auch helfen!

Wie arbeitet die TAFEL? Sie unterstützt Menschen mit geringem Einkommen, indem sie ihnen Lebensmittel sehr günstig verkauft. Allerdings dürfen nur gespendete Lebensmittel weitergeben werden. Viele Supermärkte spenden Lebensmittel, die aufgrund des nahen Ablaufdatums (MHD) nicht mehr regulär verkauft werden können. Produkte wie Nudel, Reis, Zucker und Mehl sind aber sehr lange haltbar, weshalb sie normalerweise nicht von den Supermärkten gespendet werden und den TAFELN fehlen. Hier waren wir gefragt!

In zwei Religions- bzw. Ethikstunden wurden in allen 6. Klassen Lebensmittel gesammelt und viele Schülerinnen und Schüler brachten einzelnen Packungen oder auch große Taschen mit. Getreu dem Motto der TAFEL: Jeder gibt, was er kann! Am Ende hatten wir einen ganzen Kofferraum voll, den die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TAFEL Rosenheim dankbar entgegennahmen.

Simone Sager und die Ethikgruppe 6be

 

 

 

Die "Tafel" am Karo

Nein, natürlich war nicht die ganze Organisation „Tafel Rosenheim“ zu Besuch bei den Schülerinnen und Schülern der Ethikgruppe 6be. Aber Frau Bartl, die seit vielen Jahren mit viel Herzblut die „Tafel Rosenheim“ der Diakonie koordiniert, verschaffte uns am Mittwoch, dem 27.04.2022, einen sehr anschaulichen Einblick in die Arbeit der „Tafel“ und ihrer ehrenamtlicher Mitarbeiter:

Zunächst werden bei verschiedenen Supermärkten Lebensmittel abgeholt, die aufgrund des nahen Ablaufdatums (MHD) nicht mehr regulär verkauft werden können. In den Räumlichkeiten der Tafel in der Westermayerstraße werden die Waren dann sortiert und durchgesehen. Seit Beginn der Corona-Pandemie werden Kisten mit Obst/Gemüse und Wurst/Käse/Milchprodukten gepackt, damit die Ausgabe schneller geht. Auch lange haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, und Zucker, sind in kleineren Mengen vorhanden. Jeder Kunde mit einem Berechtigungsausweis hat dann die Möglichkeit, für einen Euro pro Person Lebensmittel zu kaufen - große Familien zahlen maximal vier Euro. Und wenn die Regale leer sind, ist die Arbeit noch nicht vorbei - die leeren Kisten müssen abtransportiert werden.

Besonders beeindruckt hat uns der Anstieg der Kundenzahl: Frau Bartl erzählte, dass normalerweise ca. 70 Kunden Lebensmittel bezögen, vergangene Woche seien es ca. 150 Menschen gewesen, die bis zu drei Stunden angestanden hätten, um Lebensmittel bekommen zu können. Darunter sind auch einige Flüchtlinge, sodass die Hilfe bei der „Tafel“ indirekt auch Flüchtlingshilfe ist.

Wir finden, die „Tafel“ ist eine tolle Sache: Einerseits werden übriggebliebene Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet, andererseits werden Menschen mit geringem Einkommen unterstützt.

Simone Sager und die Klasse 6be

Wünschewolken zum Schulstart

Ich wünsche dir: viel Spaß am KARO, neue Freunde, nette Lehrer, gute Noten, schöne Pausen,…

Auch in diesem Schuljahr waren die Sechstklässler wieder eifrig dabei, als es um ein kleines Willkommensgeschenk an die neuen Fünftklässler ging. In den Religions- und Ethikstunden bereiteten sie die Wünschewolken vor – bunt gestaltete Wolken mit guten Wünschen für den Start an der neuen Schule.

Zwei bis vier Sechstklässler besuchten in den ersten Schulwochen jeweils eine 5. Klasse. Sie erzählten davon, wie sie sich vor einem Jahr gefühlt hatten, und machten den Neuen Mut, dass sie sich bald im Gebäude auskennen und sich wohl fühlen werden. Für manche Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse ist die Wünschewolke nun ein kleiner Glücksbringer, der im Mäppchen steckt und immer daran erinnert, dass jeder zur großen KARO-Familie gehört.

Simone Sager

 

 

Wünschewolken für die Fünftklässler

„Herzlich willkommen am KARO!“ Das konnten die neuen Fünftklässler in diesem Schuljahr zunächst nur von Frau Rechenauer bzw. von Frau Oberhofer hören. Jeweils drei Klassen wurden zusammen in der Mensa bzw. in der Aula begrüßt, bevor es in die Klassenzimmer ging. Eine feierliche Begrüßungsveranstaltung oder gar ein Schulanfangsgottesdienst musste in diesem Schuljahr leider ausfallen.

Die Fachschaften Religion und Ethik hatten sich stattdessen eine andere Art der Begrüßung überlegt: Im Laufe der ersten Schulwochen wurden alle fünften Klassen von Sechstklässlern besucht. Die Schüler der 6. Jahrgangsstufe hatten in den Religions- bzw. Ethikgruppen Wünschewolken gestaltet, auf denen die verschiedensten Wünsche standen: neue Freunde, gute Noten, nette Lehrer, viel Spaß an der neuen Schule,…

Jeweils zwei Vertreter der sechsten Klassen besuchten die Fünftklässler im Unterricht und erzählten ihnen, wie aufregend und neu das KARO ein Jahr zuvor für sie war. Sie machten den Fünftklässlern Mut, dass auch sie sich schnell an ihrer neuen Schule wie zuhause fühlen und alle Räume finden würden.

In manchen Klassen wurde passend dazu auch das Lied „Aufstehen, aufeinander zugehen“ gehört. Andere Klassen lasen eine Regenbogengeschichte, die von der Einzigartigkeit jedes Einzelnen sowie dem Zusammenhalt aller erzählte. Genau darauf kommt es uns an und so steht es ja auch in unserem KARO-Leitbild: „Wir behalten auch in einer großen Schulgemeinschaft den einzelnen im Blick.“

Mittlerweile sind die neuen Fünftklässler schon gar nicht mehr so neu. Sie freuen sich schon drauf, wenn sie im nächsten Jahr die Großen sind, die die Neuen begrüßen dürfen.

S. Sager

Bücherflohmarkt in der Klimawoche

Was hat ein Bücherflohmarkt mit unserem Klima zu tun? Den Schülerinnen und Schülern der  Unterstufe war dieser Zusammenhang schnell klar: „Wenn Bücher weiterverkauft und mehrfach gelesen werden, werden weniger Bäume abgeholzt.“ So stand der Flohmarkt also ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und nebenbei wurde noch jede Menge Leseförderung betrieben.

Unser Flohmarkt für Kinder- und Jugendliteratur war gleich in mehrfacher Hinsicht ein Erfolg:
Viele Kinder und Eltern hatten im Vorfeld ihre Regale durchforstetet und Bücher für den Flohmarkt gespendet – herzlichen Dank dafür!
Die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe konnten den Bücherflohmarkt in der Bibliothek besuchen, schmökern und sich mit neuem Lesestoff eindecken.
Jedes gespendete Buch wurde für einen Euro verkauft und nicht wenige Besucher spendeten auch noch etwas Geld. Der Erlös von über 350 Euro geht an den Verein SEWA (Sonnenenergie für Westafrika), der im westafrikanischen Entwicklungsland Burkina Faso Schulen und Krankenstationen mit Solaranlagen ausstattet, um so vielen Kindern und Erwachsenen auch in den Abendstunden die Möglichkeit zu geben, Hausaufgaben bei elektrischem Licht zu machen, sich fortzubilden, oder beispielsweise Geburten sicher stattfinden zu lassen.

Herzlichen Dank an das Organisationsteam der 7a sowie alle Unterstützer der Schulfamilie!

S. Sager

Ausgezeichneter Wettbewerbsbeitrag "Youtuber - Mein Freund im Netz"

„HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!“, konnten wir, die Ethikschülerinnen und Ethikschüler der 6. Klassen, in einem Schreiben von der Bundeszentrale für politische Bildung lesen: „ Ihr habt euch im vergangenen Jahr mit einer Einsendung am Schülerwettbewerb 2018 beteiligt und gewonnen!“

Unser Beitrag, ein Film über die Vor- und Nachteile von Influencern, wurde mit einem Geldpreis ausgezeichnet: Die inhaltliche Qualität und kreative Gestaltung unseres Beitrags fand die Jury aus Fachlehrer und Vertreter des Kultusministeriums preiswürdig. Darauf sind wir jetzt natürlich sehr stolz!

Das Thema „Youtuber“ hat uns sofort interessiert, weil viele von uns Videos im Internet anschauen. Während drei Wochen Ethikunterricht haben wir im Internet recherchiert, Texte geschrieben und Probeaufnahmen gemacht, bevor unser eigener Film schließlich fertig war: Intro, ein Dialog in der Bibliothek, sachliche Stellungnahmen, Outro – alles selbst gestaltet. Glücklicherweise haben wir sowohl schauspielerisch begabte als auch technisch versierte Schüler in unserer Ethikgruppe und so konnte dieses Gemeinschaftsprojekt auch gelingen.

S. Sager