Versuche mit selbstgemachten Seifenblasen beim Wettbewerb „Experimente antworten“

Seifenblasen kennt jeder! Doch dass man sich eine Seifenblasenlösung auch selbst herstellen kann, bewiesen 17 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 10 bei der zweiten Runde des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“. Die dafür nötigen Zutaten:  Zucker, Flüssigseife, Tapetenkleister, Wasser und Glycerin. So weit, so gut. Doch welches Mischungsverhältnis zu stabilen Seifenblasen führt, mussten die Forscherinnen und Forscher durch planvolles Experimentieren herausfinden. War die Lösung erstmal hergestellt, sollten weitere Versuche durchgeführt werden, beispielsweise: „Spanne eine Seifenhaut zwischen dem oberen Rand eines Trinkglases und einem kreisförmig gebogenen Draht!“ Nun galt es, zu untersuchen, wie sich die Form der Seifenhaut ändert, wenn man den Abstand zwischen Drahtring und Glas vergrößert.

 

Sämtliche Beobachtungen wurden fein säuberlich dokumentiert, auch fotografisch, und letztendlich in Form einer kleinen Forscherarbeit der Jury zugesandt. Nachdem diese die Arbeiten bewertet hatte, erhielten alle Teilnehmer in feierlicher Runde von der Schulleiterin Frau Rechenauer eine Urkunde überreicht. Drei Nachwuchsforscherinnen erreichten sogar die höchste Bewertungskategorie und wurden mit einem Sonderpreis – einer Chemieschablone – belohnt.

Die dritte und letzte Runde des Wettbewerbs hält eine naturwissenschaftlich-musikalische Aufgabenstellung bereit: Es soll eine „Schuhschachtelgitarre“ gebaut werden! Alle Interessierten – auch wenn sie bei der ersten oder zweiten Runde nicht dabei waren – sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

M. Hamberger

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