Neue Gerichte, eine andere Sprache und eine fremde Kultur – all das durften wir im April während unseres Spanienaustauschs nach Vitoria-Gasteiz, der Hauptstadt des spanischen Baskenlandes, kennenlernen. Doch nur dank des engagierten Einsatzes unserer Spanischlehrerinnen und mit viel Zittern konnten wir die Reise, wenn auch mit einem Tag Verspätung, antreten. Denn aufgrund eines Streiks hatte die Fluggesellschaft, unseren ursprünglichen Flug gestrichen.
Nachdem wir schließlich am Dienstagmittag in Bilbao gelandet waren, hatten wir die Gelegenheit, das berühmte Guggenheim-Museum mit moderner Kunst aus aller Welt anzuschauen. Im Anschluss ging es voller Vorfreude weiter nach Vitoria-Gasteiz, wo unsere Austauschschüler schon auf uns warteten. Am nächsten Tag war ein Ausflug zum Strand von Zumaia – mit seinen beeindruckenden Felsformationen, auch Flysch genannt- und ein Besuch in San Sebastián geplant. Für viele war diese Stadt, sowohl wegen ihrer malerischen Bucht als auch aufgrund der Läden in der Altstadt, eines der Highlights der Woche. Am Donnerstag nahmen wir erstmals am Unterricht teil, wurden offiziell im Rathaus empfangen und besichtigten die alte Kathedrale – der Ausblick vom Turm war jede einzelne Stufe wert! Mit Churros und warmer Schokolade ließen wir dann gemeinsam den Abend noch schön ausklingen. Am Freitag besuchten wir neben weiteren Schulklassen ein weiteres modernes Kunstmuseum und wurden durch die Altstadt geführt, wo zahlreiche Wandgemälde und interessante Orte darauf warteten, von uns entdeckt zu werden. Am Freitag Abend ging es für alle gemeinsam zum Burger essen, um den besten Hamburger Spaniens zu probieren. Für das Wochenende hatten die Gastfamilien individuelle Programme organisiert: Einige von uns besuchten eine Shoppingmall, andere erkundeten eine mittelalterliche Stadt oder auch einen Nationalpark. Am Montag stand leider schon unser letzter Tag in Vitoria-Gasteiz an. Am Morgen besuchten wir noch das Terrorismusmuseum, bevor schließlich der Abschied von unseren Austauschschülern näher rückte. Es wurden einige Tränen vergossen, und der Abschied fiel vielen schwerer als erwartet. Durch die vielen Nachmittagsausflüge und Gespräche, die wir mit unseren Austauschschülern auch außerhalb des offiziellen Programms unternommen hatten, sind viele Freundschaften entstanden.
Diese Woche hat jeder von uns mit vielen schönen Erinnerungen und Erfahrungen fest abgespeichert. Es war eine wirklich unvergessliche Zeit!
Natalie Ühlein, 11b