Nach ewigem Warten und Wochen voller Aufregung war es am Montag endlich so weit: Unser Skilager konnte beginnen. Am Morgen trafen wir uns alle auf der Lorettowiese. Die Stimmung war ausgelassen und wir alle freuten uns auf eine Woche voller Ski- und Snowboardfahren, aber auch voller spannender Programme für die Alternativgruppe.
Als die Busse da waren, verstauten wir unser Gepäck schnell und verabschiedeten uns anschließend von unseren Eltern. Dann ging es wirklich los. Schon während der gesamten Fahrt verstanden sich alle und es wurde viel gelacht. Nach knapp zwei Stunden Fahrt wurde es draußen allmählich weiß. Am Straßenrand lagen Schneereste und die Berge, die wir sehen konnten, waren noch komplett eingeschneit.
So ging unsere Fahrt über den Gerlospass weiter bis zu unserer Jugendherberge. Dort angekommen, stellten wir unsere Koffer und Reisetaschen ab. Die Ski- und Snowboardfahrer machten sich für die Piste bereit. Die Alternativgruppe aß als erstes in der Jugendherberge zu Mittag und anschließend holten sie zwei Ranger des Nationalparks ab. In zwei Gruppen wurden sie durch den Wald geführt und sahen sich verschiedene Sachen, wie zum Beispiel Steine, Tiere, Knochen, Pflanzen oder Ameisenhaufen an.
Nachdem alle Ski- und Snowboardfahrer bereit waren, brachte uns ein Skibus zur Talstation. Oben am Berg durften wir uns an einem riesigen Buffet bedienen und nach einem leckeren Mittagessen mit traumhafter Aussicht ging es endlich auf die Piste. Nach einem leider viel zu kurzen aber schönen Skitag ging es mit dem Skibus zurück zum Venedigerhof. Anschließend durften wir unsere Zimmer beziehen. Dabei stießen auch unsere Mitschüler aus der Alternativgruppe wieder zu uns. Bis zum Abendessen hatten wir dann Freizeit. Nachdem wir geduscht hatten, verbrachten wir bis zum Abendessen ganz viel Zeit mit unseren Freunden.
Abends fielen wir dann todmüde ins Bett. Am Dienstag weckten uns gut gelaunte Lehrer schon früh und kurze Zeit später erwartete uns ein leckeres Frühstück.
Die Alternativgruppe begrüßte am Dienstag wieder die Rangern, die sie mit Spikes ausrüsteten, um auf einen kleinen Berg zu steigen. Neben kleinen Experimenten sahen sie sich viele Dinge wie Pflanzen oder die Böden genauer an. Außerdem genossen sie das Panorama auf einer Aussichtsplattform und sahen sich einen Wasserfall an. Am Gipfel durften sie dann ihre Lunchpakete genießen. Danach durfte die erste Gruppe in die Schauhöhle gehen. Dort wurden Steinschichten und alles rund um die Mine angeschaut. Als Belohnung durften sie sich von den Rangern noch einen Stein aussuchen, wie einen Amethysten oder einen Rosenquarz. Am Nachmittag sind sie dann alle wieder zurück zur Jugendherberge gewandert.
Auch die Ski- und Snowboardgruppen hatten einen tollen Tag. Bei traumhaften Wetter fuhren wir den ganzen Tag Piste um Piste hinunter. Während unserer Mittagspause tankten wir neue Kraft, um auch am Nachmittag wieder in Topform zu sein. Trotz dieses schönen Tages waren wir erschöpft und glücklich, wieder an der Herberge zu sein.
Den Nachmittag durften wir wieder frei verbringen. Das nutzten viele auf dem Fußballplatz der Jugendherberge. Der Programmpunkt des Abends war ein Spieleabend. Wir durften entweder unsere mitgebrachten oder ausgeliehene Spiele spielen. Die Runden "Werwolf" waren neben Uno und Schach besonders spannend.
Der „Guten Morgen Sonnenschein“-Song weckte uns dröhnend. Der nächste wunderschöne Tag stand an und wir waren alle motiviert. So ging es nach einem guten Frühstück wieder los. Für die Alternativgruppe ging es wieder auf einen Berg - aber nicht um zu erforschen oder zu entdecken, sondern zum „Snowtuben“. In einem nahegelegenen Restaurant konnten sie sich wieder aufwärmen und so stand dem maximalen Spaß nichts mehr im Wege.
Für die Ski- und Snowboardfahrer ging es wieder auf die bereits bekannten Pisten. Mit Elan und Freude wurde wieder der ganze Vormittag bis zum Mittagessen gefahren. Das Mittagessen hatte uns nochmal gut Kraft gegeben, allerdings durften wir nur noch ein paar Stunden fahren. Dies war zwar etwas schade, aber ganz und gar nicht schlimm, denn am Abend war ein weiteres großes Programm geplant:
Die heiß erwartete Skilagerparty!
Wir waren während des Nachmittags also alle maximal aufgeregt und voller Vorfreude und die Stimmung wurde immer besser. Außerdem gab es einen Lawinenkurs. Wir lernten viel darüber, wie wir uns l im Falle einer Lawine verhalten. Nach dem Abendessen hatten wir noch Zeit für „Partystyling“ und dann sollte es losgehen – naja, fast.
Die Lehrer hatten eine Überraschung für uns geplant und da der Sinn einer Überraschung ist, dass es eine Überraschung bleiben soll, werde ich darüber nichts schreiben.
Außerdem will ich euch und vor allem den Lehrern ja den Spaß nicht nehmen. :)
Nachdem sich dann also alle im Partykeller versammelt hatten, ging es los und die Party machte ihrem Namen alle Ehre. Es war ein unvergesslicher Abend. Die Musik war toll und wir haben alle zusammen unglaublich viel gelacht und getanzt. Nach ein paar unvergesslichen Stunden mussten wir leider wieder auf unsere Zimmer und bei manchen sind sogar ein paar Tränen geflossen, als die Party zu Ende war. Damit ging es für uns wieder überglücklich und mit einem Kopf voller Erinnerungen ins Bett.
Am nächsten Morgen lief alles wieder gleich ab und es ging nach einem guten Frühstück wieder los. Für die Alternativgruppe war ein Besuch ins Museum geplant. Dort konnte man mehr über die Natur und die Umgebung lernen. Mit einem Film und einer 360°-Ansicht konnte man vieles noch besser verstehen. Auch die coole Seite eines Museums kam dabei nicht zu kurz. Nach einem Mittagessen und einem Spielplatzbesuch ging es zurück zum Venedigerhof. Die anderen mussten diesmal bei leider nicht so schönem Wetter auf die Pisten. Das Wetter schaffte es aber nicht, die Stimmung zu zerstören und so wurde auch der Donnerstag zu einem gelungenen Skitag.
Am Nachmittag hatten wir wieder Freizeit. Obwohl man denken könnte, dass die Stimmung gedrückt gewesen wäre, da es der letzte Abend war, war das nicht der Fall. Nach dem Abendessen stand der „Bunte Abend“ an und jeder freute sich nochmal auf einen letzten, großartigen Abend. Mit Lehrer vs. Schüler, Theatern und Quizzen war für viel Spaß gesorgt und es war ein gelungener Abend.
Am letzten Morgen wurden wir – wie die ganze Woche schon – von den Lehrern geweckt. Unser letztes Frühstück schmeckte uns nochmal besonders gut. Nachdem wir dann auch unsere Zimmer aufgeräumt hatten, ging es nochmal los – ein letztes Mal. Für die Alternativgruppe ging es am Freitag dann mit den Skifahrern mit der Gondel auf den Berg. Dort sahen sie sich den Gipfel an und unsere Lehrer erklärten etwas zu unserem Berg. Zum Mittagessen haben sie sich dann mit uns Skifahrern getroffen.
Nach dem letzten Mittagessen ging es wieder zurück zum Hotel. Dort verabschiedeten wir uns von unserem Hotel und machten uns auf den Weg nach Rosenheim. Die Busfahrt war ein toller Abschluss, da wir nochmal viel lachten und spielten.
So kamen wir dann in Rosenheim an – hundemüde und erschöpft, aber mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Herzen voller unvergesslicher Momente.
Amelie Fiedler (7e)