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Einblick in "Power Transition Theories"

Bei verschneitem Wetter machte sich das W-Seminar des Fachs Politik und Gesellschaft nach dem Schultag auf den Weg nach München. Das Ziel des Seminars war es, studentische Luft an der winterlichen Ludwig-Maximilians-Universität zu schnuppern. Im Nieselregen und Schneematsch herrschte beste Wintersemesterstimmung. Für neue Bachelor-Studenten hält Herr Prof. Zangl die Vorlesung zu Theorien der internationalen Beziehungen. Nach dem Prinzip des „flipped classroom“ bereiten die Studierenden die Inhalte vor und stellen Fragen, sodass der Hörsaal die Inhalte der Sitzung im Gespräch erarbeitet. Im Hauptgebäude der LMU herrschte geschäftiges Treiben und nach einem kurzen Rundgang suchten sich die Karo-Schülerinnen und -Schüler Plätze im Audimax. Zu Beginn trug Prof. Zangl mit den Studierenden drei mögliche Theorien von „Power Transitions“ im Kontext von hegemonialen Strukturen zusammen. Anhand zeitgeschichtlicher Prozesse blickte er durch die „Brille der Theorien“, um Verhaltensweisen von Staaten und Institutionen im Zusammenhang von Machtverfall und Machtzuwachs zu erklären. Diese Theorien kann das Seminar sicher nutzen, um die Arbeit mit dem vorgenommenen Thema der deutschen Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert zu vertiefen.

Mit dem studentischen Getummel verließ das Seminar das Gebäude und fuhr mit vielen Gedanken zurück nach Rosenheim.

W-Seminar PuG und Kirmann