Ende September besuchte der Sachbuchautor Frank Herrmann im Rahmen seiner fairen Biketour die Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen. Er war vom AK Fairtrade eingeladen worden, um über das Thema Klima(un)gerechtigkeit zu sprechen; die Kosten des Vortrags übernahm der Förderverein Fairtrade der Stadt Rosenheim, dessen Vorsitzender Dr. Schittenhelm alle Anwesenden herzlich begrüßte.
In seinem Vortrag schilderte Frank Herrmann eindrucksvoll, wie z.B. Kleinbauern in Guatemala leben und wie der Klimawandel sie vor neue Herausforderungen stellt. Gerade Menschen in den Ländern des globalen Südens leiden massiv unter den Folgen des Klimawandels, obwohl sie deutlich weniger dazu beigetragen haben als die Industrienationen.
Herr Herrmann machte anschaulich, welche sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Konsequenzen diese Ungleichheit hat und wie eng globale Entwicklungen miteinander verknüpft sind. Zum Abschluss betonte Frank Herrmann, dass es auch an uns liegt, die Zukunft gerechter zu gestalten. Jede und jeder könne einen Beitrag leisten:
- Beispiel für andere sein und den Mut haben, eine eigene Meinung zum Schutz des Klimas zu vertreten.
- Diejenigen unterstützen, die bereits umweltbewusster und nachhaltiger handeln.
- Auf Vernetzung und die Macht der „kritischen Masse“ setzen, um gemeinsam Veränderungen anzustoßen.
So wurde deutlich, dass Klimagerechtigkeit nicht nur ein globales, sondern auch ein persönliches Thema ist, das uns alle betrifft.
Simone Sager und der AK Fairtrade