Nanopartikel im Kaffee

Wieso kann ein Gecko an der Decke laufen? Wie können Speicherchips immer kleiner werden? Wie funktionieren neue Methoden der Krebsbekämpfung? Diesen und vielen anderen Fragen rund um das Thema Nanotechnologie gingen an zwei Tagen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b mit Herrn Eberl und Herrn Losert auf den Grund.

 

Durchgeführt wurde das von Herrn Dr. Hamberger initiierte Projekt von der „Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.“. An zwei Tagen kamen jeweils zwei wissenschaftliche Mitarbeiter dieses Vereins an das Karo.

Am ersten Tag wurde in einem einführenden Vortrag zunächst das Thema "Nanotechnologie und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Alltag" vorgestellt. Zuerst erfuhren die Schüler, was Nanotechnologie überhaupt bedeutet. Als erstes Anwendungsbeispiel wurde dann der Gecko präsentiert: Ihm helfen die mikroskopisch kleinen „Zwergteilchen“, Wände hochzulaufen, indem seine Nanohärchen an rauen Oberflächen haften. Außerdem steckt viel Nanotechnologie in Handys, aber auch in der Medizin, vor allem in der Krebstherapie, bietet sich ein breites Anwendungsspektrum.

Nach der Theorie bekamen die Schüler einige Experimente vorgeführt, zum Beispiel die vielen Nanoteilchen in einer ganz normalen Tasse Kaffee. Andere Experimente durften sie selber durchführen. Zu diesen wurde auch ein Arbeitsheft geführt.

Gegen Ende des ersten Tages machten die Schüler noch ein Rollenspiel, und ihnen wurde erklärt, wie man ein gutes Poster erstellt. Diese Poster wurden in den nächsten drei Wochen von ihnen in Gruppen angefertigt und dann beim zweiten Besuchstag, an dem die Schüler auch wieder eigene Experimente durchführen durften, vor der ganzen Klasse vorgestellt. Dabei entstanden einige sehr professionelle Exemplare, die mit einer entsprechenden Note gewürdigt wurden.

Insgesamt war dies ein sehr spannendes Projekt und eine schöne Abwechslung zum „normalen“ Unterricht.

C. Bineri (9a)

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