Kunst am Karolinen-Gymnasium

Selbstverständnis

Wir unterstützen am Karolinen-Gymnasium einen kreativitätsfördernden Kunstunterricht, der die Sinne, die Wahrnehmung und die Sensibilität des Menschen entwickelt.
Wir schätzen eine ruhige, konzentrierte Arbeitsathmosphäre in der das Kind oder der Jugendliche die Möglichkeit hat sich in die manuelle, gestalterische Arbeit zu vertiefen.
Über die Feinmotorik und das Körperempfinden werden Gefühl und Denken integriert. Farbgefühl, Formgefühl, Raumwahrnehmung, Tastsinn, Koordinationsfähigkeit sind nur einige Fähigkeiten die der künstlerische Unterricht fördert. Dies alles ist in Studien wie Pisa schwer messbar, trägt aber wesentlich zum Gelingen der Schule in den "harten" Fächern bei. Seit langem unterstützt die Gehirnhälftenforschung dieses herausragende Merkmal künstlerischen Tuns.
Angepasst an das Alter der Schüler verbinden wir zunehmend komplexer diesen erfahrbaren Bereich mit kognitiv-intellektuellem Zusammenhängen und Inhalten. Die bloße Anhäufung von Wissen lehnen wir zugunsten grundlegender zum Verständnis notwendiger Kenntnisse ab.


Das Fach Kunst motiviert die Kinder und Jugendlichen, sich in der Welt der Bilder zu orientieren und sich selbst Bilder von der Welt zu machen. In der Einheit von Wahrnehmung, Reflexion und bildnerischer Produktion werden die Schüler befähigt, die Wirklichkeit mit allen Sinnen immer wieder neu zu erleben, zu verstehen und sich aktiv zu ihr in Beziehung zu setzen. Diese grundlegende schöpferische Fähigkeit, die auf Phantasie und Vorstellungsvermögen basiert und mit der der Mensch sich die Welt erschließt, fördert das Fach Kunst in allen Lernbereichen. Es leitet die Schüler zur Differenzierung ihrer Wahrnehmung an, stärkt die Gestaltungspotentiale und erarbeitet eine breitgefächerte Orientierung.

 

Beitrag des Faches zur gymnasialen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung

Kunst ist ein Leitfach der ästhetischen Bildung. „Ästhetik“ wird dabei, aus dem Ästhetische Bildunggriechischen aisthesis abgeleitet, als Wahrnehmung in ihrer umfassenden Bedeutung verstanden, d. h. nicht nur als sinnliche Aufnahme, sondern gleichzeitig als anschauliches Denken, das Wirklichkeit interpretiert und strukturiert. Ästhetische Erfahrungen, wie sie sich in künstlerischen Ausdrucksformen, z. B. Bildern, Objekten, Architekturen, Performances oder Werken der Medienkunst darstellen, speisen sich aus allen Sinnen

Das Fach Kunst leistet im Wahrnehmen und Gestalten einen wichtigen Beitrag zu Übergreifende Kompetenzen einer ganzheitlichen, umfassenden Persönlichkeitsentwicklung: Eigenverantwortlichkeit und notwendige Flexibilität im Gestaltungsprozess sowie der Glaube an eigene Gestaltungsmöglichkeiten sind die Basis für Selbstkompetenz. Die Schüler erwerben im Unterricht grundlegende Fähigkeiten, die sie für die aktive und mitverantwortliche Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Geschehen benötigen (Sozialkompetenz). Für die zunehmend visuell geprägten Kommunikationsformen mit immer vielschichtigeren und den Lebensalltag durchdringenden Bildwelten ist das Lesen und Gestalten von Bildern eine Schlüsselqualifikation. Darüber hinaus entwickeln die Schüler eigene Perspektiven im Umgang mit der Medienwelt und lernen, Medien kompetent zu nutzen und zu gestalten (Methodenkompetenz). Sie werden – durch die Entwicklung eines Wertebewusstseins – auch urteils- und handlungsfähig.
(Quelle: Lehrplan Kunst)
 

Fachprofil

Ansprechpartner

Thomas Stockerl (Fachbetreuer)

Dominik Miller

Nicole Scheuring

Bernhard Paul