Zwei Schülerinnen der Q 12 befragten Frau Dütsch, einen Teilnehmer

aus der 8. und eine Teilnehmerin aus der 9. Jahrgangsstufe über die

Eindrücke und Erfahrungen, die sie im Rahmen der Schottland-Fahrt

gemacht haben.

 

1. In welche Stadt bzw. Region seid Ihr geflogen?
Wir sind nach Aberdeen geflogen und haben auch die Ortschaft Fort William in den Highlands besucht.

2. Wie lange dauerte die Reise?
Wir waren acht Tage lang in Schottland, von Samstag bis Sonntag.

3. Musstet Ihr die gesamten Reisekosten selbst zahlen?
Die Fahrt kostete insgesamt 500 €, für die wir bzw. unsere Eltern aufkommen mussten. Schön war, dass wir teilweise, z.B. bei der Unterbringung, dank der Unterstützung der schottischen Schule

deutliche Verbilligungen erhalten haben.

4. Wie alt waren die Schüler, die an der Reise teilgenommen haben?
In unserer Gruppe waren die meisten zwischen 14 und 15 Jahre alt. Die
schottischen Schüler waren etwas jünger, 12-13 Jahre, was aber kein
großes Problem für uns war.

5. Haben sich viele Schüler für den Austausch beworben?
Ja, circa 70 Leute haben sich beworben. Es konnten aber nur 12 Teilnehmer zugelassen werden, also musste eine Auswahl getroffen werden.

6. Wie war das Auswahlverfahren geregelt?
Die Schüler mussten für ihre Bewerbung einen individuellen Steckbrief basteln, dann wurde ausgelost. Schüler, die sich durch ihren Noten-durchschnitt oder die schöne und aufwändige Gestaltung ihrer Steckbriefe besonders hervortaten, traten mit zwei Stimmzetteln an.

7. Wart Ihr in Schottland bei Gastfamilien untergebracht?
Nein, leider hat das nicht funktioniert, obwohl das eigentlich so geplant war. Kurz vor Antritt der Reise stellte sich aber heraus, dass sich in Schottland nicht genügend Gastfamilien gefunden hatten. Deswegen kamen einige Schüler dann doch nicht mit und wir mussten nach einer anderen Bleibe suchen. In Aberdeen haben wir die ersten paar Tage in einer Jugend-herberge verbracht, später sind wir dann für fünf Tage in ein „Outward Bound Activity Center“ gefahren.

8. Wie sah Euer Programm in diesem „Activity Center“ aus?
Das Programm war ziemlich durchgeplant, manchmal hatten wir nur eine halbe Stunde zum Duschen, was recht stressig war. Aber wir haben echt tolle Sachen erlebt, wie zum Beispiel Klettern, Segeln und in einen eiskalten See springen! Und das „Gorge Walking“ war toll!

9. Was versteht man denn unter „Gorge Walking“?
Jeder musste einen Neoprenanzug tragen, und mit diesem Outfit wurde dann durch mit Wasser gefüllte Schluchten gewandert!

10. Hattet Ihr, bevor ihr nach Schottland gereist seid, ein bestimmtes
Bild dieses Landes im Kopf?
Natürlich haben wir mit dieser Nation Schottenröcke und Rothaarige verbunden. Aber uns sind auch die berühmten Highland Games eingefallen.

11. Erklärt uns doch mal bitte, was bei den Highland Games gemacht wird?
Bei den traditionellen Spielen, die wir aber leider nicht selbst besuchen konnten, werden verschiedene Disziplinen ausgetragen, wie zum Beispiel Baumstamm- oder Hammerwerfen und „tug of war“, also Tauziehen.

12. Haben sich Eure Erwartungen bewahrheitet oder habt Ihr
festgestellt, dass es wirklich nur reine Vorurteile sind?
Tatsächlich konnten wir nur selten Schottenröcke sehen, dafür äußerst viele Rothaarige. Außerdem halten die Schotten Messer und Gabel jeweils in der anderen Hand! Es wird auch viel "sausages, baked beans and bacon" gegessen, was wir schwer nachvollziehen können, da es für unseren Geschmack nicht das leckerste Essen ist, vor allem nicht schon zum Frühstück!

13. Erinnert Ihr euch an ein besonders lustiges Erlebnis aus diesen acht Tagen?
Einen schottischen Lehrer nannten wir immer Mr. Pretty, was wir für seinen echten Namen gehalten hatten. Erst am letzten Tag im Camp stellte sich heraus, dass wir ihn die ganze Zeit über falsch verstanden hatten, eigentlich hieß er Mr. Perdy! Als wir das herausgefunden haben, mussten alle, Schotten und Deutsche, lachen!

14. Wenn Ihr könntet, würdet ihr nochmal an der Schottland-Reise teilnehmen?
Auf jeden Fall! Das Programm im Activity Center war zwar hart, aber es
war trotzdem eine tolle Erfahrung! Wir stehen auch noch im Kontakt mit
den Schotten, da wir Facebook-Adressen ausgetauscht haben.

15. Ist eine Wiederholung einer solchen Reise geplant?
Im Prinzip ja, jedoch werden wir uns nach einer neuen Schule umsehen müssen, eventuell auch in England, damit das Projekt in Zukunft als wirklicher Schüleraustausch realisiert werden kann.

 

Aktuelles

 

Einblicke in die Schreibwerkstatt

Am 3. Mai las die bekannte Jugendbuchautorin Mirjam Pressler vor Schülern der 8. und 9. Jahrgangsstufe des "Karo".

 

Das "Karo" und Kathrein

Ein P-Seminar des "Karo" bietet eine beispielhafte Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft im naturwissenschaftlichen Bereich.

 

Ungarnaustausch

Vom 23.-29. April war eine Schülergruppe aus den 9. und 10. Klassen des "Karo" zu Gast in Ungarn.

 

Der 2. Karo-Mittelstufenball

Am 20. April feierten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen auf Einladung der SMV ein rauschendes Fest.

 

Hilfe für "KARO hilft"

Das Ghana-Projekt des Karolinen-Gymnasiums wird nun auch von der Initiative "Jugend Hilft" gefördert.

 

Amerika ins Gesicht geschaut

Am 28. März besuchte Conrad Tribble, der US-Generalkonsul in München, gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer das "Karo".

 

Gedanken zur Lehrergesundheit

Der Pädagogische Halbtag des "Karo" am 26. März widmete sich der Vorbeugung gegen Burnout und andere Stress-Krankheiten.

 

Die "Bude"

Am 23. März führten die Schüler des Profilfachs Theater und Film der Q 11 / 12 ihr selbst geschriebenes Theaterstück auf.

 

Zu Besuch in "Andorra"

Am 20. März besuchten die Schüler der 10. Klassen eine Aufführung des Klassikers von Max Frisch im KUKO.

 

In der Gedenkstätte Dachau

Am 16. bzw. 19. März besuchten die Schüler der 9. Jahrgangsstufe das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau.

 

"Die Vorleser" auf der Buchmesse

Das P-Seminar "Die Vorleser" besuchte am 15. März die Leipziger Buchmesse, um geeigneten Lesestoff für seinen Beitrag zur Leseförderung zu finden.

 

Die Karo-Volleyball-Meisterschaft

Mitte März spielten Mixed-Mannschaften der Mittel- und Oberstufe bei einem Turnier die Titel der Karo-Volleyballmeister unter sich aus.

 

Als Delegierte in Vaduz

In der 2. Märzwoche 2012 vertreten Schüler des "Karo" Deutschland im Jugendparlament der Alpenkonvention.

 

Zu Gast im Maximilaneum

Am 1.3.2012 stattete die Klasse 10d dem bayerischen Landtag einen Besuch ab.

 

Zu Besuch in Ghana

In den Faschingsferien reisten Frau Stadler und Herr Lörz vom Projekt "KARO hilft" erstmals nach Westafrika.

 

Die Besinnungstage

In der Woche vor den Faschingsferien fuhren die 10. Klassen ins Jugend-Aktionszentrum des Klosters Benediktbeuern.

 

Fasching am "Karo"

Am 7. Februar 2012 luden die Tutorinnen und Tutoren zum Unterstufenfasching.

 

Ausgezeichnet von Staatssekretär Sibler

Am 30. Januar wurden die erfolgreichen Hockey-Spielerinnen des "Karo"in München geehrt.

 

Rasanter Phyikunterricht

Am 23. Januar 2012 erfuhren die Schüler der 8a, wozu physikalische Energieumwandlungsgesetze so alles gut sein können.

 

Gemeinsam gegen Suchtgefahren

In Zusammenarbeit mit der Stiftung "neon" widmen sich Lehrer, Eltern und die Schüler der 7. Klassen zu Jahresbeginn der Suchtprävention.

 

Mathewettbewerb - ein Blick zurück

Nach getaner Arbeit zieht eines der P-Seminare der Q 12 Bilanz.

 

Schüler programmieren ein virtuelles Autohaus

Das P-Seminar Informatik stellt das digitale Ergebnis seiner knapp eineinhalbjährigen Arbeit vor.

 

Neues aus der "Karo"-Bibliothek

Seit Anfang Dezember wird die Schulbibliothek in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Rosenheim betrieben. Das bringt viel Neues und Gutes mit sich.

 

"Karo hilft" in den Medien

Ein P-Seminar nimmt sich vor, in Ghana ein Microschool zu errichten, und erregt damit großes mediales Interesse.

Login

Benutzeranmeldung