YPAC 2011 was so awesome!

Das Jugendparlament, welches vergangenes Jahr in Rosenheim getagt hatte, fand diesmal in Herisau in der Schweiz statt. Im Rahmen des übergeordneten Themas Verkehr in der Alpenregion setzten sich die Jugendlichen mit überwältigendem Interesse mit der Frage nach der Umsetzung langfristig umweltfreundlicher Lösungsstrategien auseinander.


„Um der Politik mehr Lebendigkeit zu verleihen und die Frage nach der innovativsten und zugleich sozialsten Zukunft unserer Region bei Jugendlichen zu verankern, ist ein Jugendparlament wie YPAC unumgänglich“, sagte Abuzar Erdogan, der bereits im letzten Jahr als Delegierter am YPAC teilgenommen hatte. Dieses Jahr führte er das Committee 02, das sich mit dem Thema Öffentlicher Verkehr befasste.

 

Insgesamt gab es vier Ausschüsse (Committees), deren Aufgabe es war, zwei Resolutionen zu ihrem vorgegebenen Thema vorzubereiten. Neben der Forderung nach einer Verknüpfung von Verkehr und Umwelt in der kommunalen Städteplanung wurden auch Resolutionen eingereicht, die zum Einen das Umweltbewusstsein der Jugend stärken wollen, zum Anderen konkrete Projekte vorschlagen, wie etwa die Begrenzung von Transport-rechten für Unternehmen, die durch unnötige Transporte die Umwelt schädigen (nach dem Vorbild des Emissionshandels im Bereich der Industrieproduktion).

 

Mindestens genauso spannend wie die politische Debatte war das Aufeinandertreffen von Jugendlichen aus den Ländern Österreich, Schweiz, Italien, Slowenien, Lichtenstein, Frankreich und Deutschland. Die Woche bot eine Plattform für den Dialog zwischen den beteiligten Nationen und das Kennenlernen verschiedener Mentalitäten sowie für Erfahrungsaustausch. Gelegenheit dafür gab es beim Ausflug zum 2502 Meter hohen Gipfel des Säntis, bei einem Jodelkurs oder auch bei einer Führung durch die Gemeinde Appenzell.

 

Am Ende dieser fantastischen Woche war für die Rosenheimer Delegation eins klar: „YPAC was so awesome!“

 

Rosenheim, 04. April 2011
Abuzar Erdogan

 

 

Die Generalversammlung im Gemeindesaal von Herisau

 


Das Jugendparlament zur Alpenkonvention, kurz YPAC, fand im März dieses Jahres bereits zum sechsten Mal statt. Nachdem die letzte Tagung von unserer Schule in Rosenheim durchgeführt wurde, war es nun Aufgabe der Schweizer Kantonsschule in Trogen (Kanton Appenzell Innerrhoden), geeignete Lokalitäten für das arbeitsintensive und wichtige Projekt, das sich dieses Jahr dem Thema „Verkehr & Transit“ widmete, zu organisieren.

 

Schließlich tagte das Jugendparlament, das sich aus Delegierten und Presse-mitgliedern von 9 Schulen aus 7 Ländern zusammensetzt, in der Gemeinde Herisau im benachbarten Kanton Appenzell Ausserrhoden. Unserer Delegation wurde es ermöglicht, insgesamt zu neunt anzureisen: Neben jeweils einem Abgeordneten für jedes der vier Komitees, einem Ausschussvorsitzenden und zwei Mitarbeitern des Presseteams, begleiteten uns auch noch zwei Lehrkräfte, Frau Achatz und Herr Engeser.

 

Dienstag und Mittwoch wurde in den Komitees über die einzelnen Themen diskutiert, wobei jede der Gruppen am Donnerstag in der Hauptversammlung eine gelungene Resolution vorstellen konnte.

 

Ausschuss 1, der sich mit „Fracht & industriellem Verkehr“ auseinandersetzte, erarbeitete ein Konzept zur Entlastung verkehrsüberbelasteter Gebiete von unnötigen Transportfahrten. Hierzu sollen höhere Gebühren und Zölle für den industriellen Transport und auch zusätzliche Abgaben für umweltfeindliche Transporte, sowie eine finanzielle Förderung der EU für umweltfreundliche Transportfirmen eingeführt werden.

 

Der „Öffentliche Verkehr“, Diskussionsgegenstand des 2. Komitees, soll besser an durch Schul- bzw. Arbeitsbeginn und -ende bedingte Stoßzeiten angepasst werden. Neben der Attraktivitätssteigerung der öffentlichen Verkehrsmittel durch Garantie von Hygiene & Komfort, soll auch ein leichterer Zugang zu Informationen über Umweltbelastung und gesundheitliche Folgen geschaffen werden, um die Verkehrsbelastung durch Autos  zu reduzieren.

 

Mit „individuellen Formen des Transports“ befasste sich Ausschuss 3, welcher das Schaffen einer Plattform zum Informationsaustausch über ökologische Transportmöglichkeiten wie „Car Sharing“ und Fahrgemeinschaften, vorschlug. Zum Schutz des kulturellen und historischen Ambientes sollen Kraftfahrzeuge von den Städten ferngehalten und stattdessen in den Zentren Leihfahrräder zur Verfügung gestellt werden.

 

Das 4. Komitee behandelte die „gesundheitlichen und ökologischen Aspekte des Verkehrs“. Der Ausschuss stellte sich die Frage, warum Wirtschaft bedeutender als Gesundheit und Umwelt ist und kam zu dem Ergebnis, dass das Einführen lokaler und internationaler demokratisch gewählter Kommissionen, die Regionen nach Aspekten wie Emissionsvolumen oder Attraktivität des öffentlichen Transports bewerten sollen, von großer Bedeutung ist.

 

Abschließend lässt sich auch das diesjährige YPAC wieder als ein gelungenes, wenn auch anstrengendes Zusammentreffen der verschiedenen Alpennationen bezeichnen. Das Entwerfen einer Postkarte mit dem Slogan „Why so lazy?“, die an verschiedene Politiker und Organisationen geschickt werden und somit Interesse für das Jugendparlament und seine hart erarbeiteten Resolutionen wecken soll, lässt auf eine größere Anerkennung und Integration der Beschlüsse des YPAC hoffen.

 

Rosenheim, 23. Mai 2011

Sandra Appelt, Q11a

 

Aktuelles

 

Einblicke in die Schreibwerkstatt

Am 3. Mai las die bekannte Jugendbuchautorin Mirjam Pressler vor Schülern der 8. und 9. Jahrgangsstufe des "Karo".

 

Das "Karo" und Kathrein

Ein P-Seminar des "Karo" bietet eine beispielhafte Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft im naturwissenschaftlichen Bereich.

 

Ungarnaustausch

Vom 23.-29. April war eine Schülergruppe aus den 9. und 10. Klassen des "Karo" zu Gast in Ungarn.

 

Der 2. Karo-Mittelstufenball

Am 20. April feierten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen auf Einladung der SMV ein rauschendes Fest.

 

Hilfe für "KARO hilft"

Das Ghana-Projekt des Karolinen-Gymnasiums wird nun auch von der Initiative "Jugend Hilft" gefördert.

 

Amerika ins Gesicht geschaut

Am 28. März besuchte Conrad Tribble, der US-Generalkonsul in München, gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer das "Karo".

 

Gedanken zur Lehrergesundheit

Der Pädagogische Halbtag des "Karo" am 26. März widmete sich der Vorbeugung gegen Burnout und andere Stress-Krankheiten.

 

Die "Bude"

Am 23. März führten die Schüler des Profilfachs Theater und Film der Q 11 / 12 ihr selbst geschriebenes Theaterstück auf.

 

Zu Besuch in "Andorra"

Am 20. März besuchten die Schüler der 10. Klassen eine Aufführung des Klassikers von Max Frisch im KUKO.

 

In der Gedenkstätte Dachau

Am 16. bzw. 19. März besuchten die Schüler der 9. Jahrgangsstufe das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau.

 

"Die Vorleser" auf der Buchmesse

Das P-Seminar "Die Vorleser" besuchte am 15. März die Leipziger Buchmesse, um geeigneten Lesestoff für seinen Beitrag zur Leseförderung zu finden.

 

Die Karo-Volleyball-Meisterschaft

Mitte März spielten Mixed-Mannschaften der Mittel- und Oberstufe bei einem Turnier die Titel der Karo-Volleyballmeister unter sich aus.

 

Als Delegierte in Vaduz

In der 2. Märzwoche 2012 vertreten Schüler des "Karo" Deutschland im Jugendparlament der Alpenkonvention.

 

Zu Gast im Maximilaneum

Am 1.3.2012 stattete die Klasse 10d dem bayerischen Landtag einen Besuch ab.

 

Zu Besuch in Ghana

In den Faschingsferien reisten Frau Stadler und Herr Lörz vom Projekt "KARO hilft" erstmals nach Westafrika.

 

Die Besinnungstage

In der Woche vor den Faschingsferien fuhren die 10. Klassen ins Jugend-Aktionszentrum des Klosters Benediktbeuern.

 

Fasching am "Karo"

Am 7. Februar 2012 luden die Tutorinnen und Tutoren zum Unterstufenfasching.

 

Ausgezeichnet von Staatssekretär Sibler

Am 30. Januar wurden die erfolgreichen Hockey-Spielerinnen des "Karo"in München geehrt.

 

Rasanter Phyikunterricht

Am 23. Januar 2012 erfuhren die Schüler der 8a, wozu physikalische Energieumwandlungsgesetze so alles gut sein können.

 

Gemeinsam gegen Suchtgefahren

In Zusammenarbeit mit der Stiftung "neon" widmen sich Lehrer, Eltern und die Schüler der 7. Klassen zu Jahresbeginn der Suchtprävention.

 

Mathewettbewerb - ein Blick zurück

Nach getaner Arbeit zieht eines der P-Seminare der Q 12 Bilanz.

 

Schüler programmieren ein virtuelles Autohaus

Das P-Seminar Informatik stellt das digitale Ergebnis seiner knapp eineinhalbjährigen Arbeit vor.

 

Neues aus der "Karo"-Bibliothek

Seit Anfang Dezember wird die Schulbibliothek in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Rosenheim betrieben. Das bringt viel Neues und Gutes mit sich.

 

"Karo hilft" in den Medien

Ein P-Seminar nimmt sich vor, in Ghana ein Microschool zu errichten, und erregt damit großes mediales Interesse.

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