Schöne Ferien!

Wir wünschen allen Schülerinnen, Schülern, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitern schöne und erholsame Sommerferien!

 

Sprechstunden des Direktorats und Öffnungszeiten des Sekretariats während der Sommerferien:

  • jeden Mittwoch von 10:00-12:00 Uhr
  • darüber hinaus:
    bis 31.07.2020 jeweils MO bis FR von 10:00-12:00 Uhr,
    ab 31.08.2020 jeweils MO bis FR von 10:00-12:00 Uhr
    und am 07.09.2020 von 09:00-14:00 Uhr 

1. Schultag, Di., 08.09.2020: Für die Jahrgangsstufen 6-11 beginnt die Schule um 07.50 Uhr.
Beginn und Begrüßung für die neuen 5. Klassen:
ab 8.15 Uhr, genauere Informationen finden Sie rechtzeitig an dieser Stelle
Unterrichtsschluss am 1.Schultag: 5. Klassen 12:05 Uhr, ab 6. Klasse 12:50 Uhr

 

Nachprüfungen und Besondere Prüfung

Die schriftlichen Anmeldungen zu diesen Prüfungen müssen bis spätestens Mittwoch, 29.07.2020, im Sekretariat abgegeben werden. Die Nachprüfungen (für Schüler der 6.-9. Jahrgangsstufe) und die Besondere Prüfung (für Schüler der 10. Jahrgangsstufe) finden vom 02.09.- 04.09.2020, jeweils um 09:00 Uhr, statt. Die Prüflinge treffen sich vor dem Sekretariat.

 

Ein herzliches Willkommen unseren neuen Fünftklässlern!

Wir freuen uns auf 160 neue Schülerinnen und Schüler, die wieder in sechs Klassen unterrichtet werden. Die Einteilung der Klassen ist ab 1. September im Parterre des B-Gebäudes (aktueller „Neubau“) einsehbar. Am ersten Schultag, 8.9., werden wir unsere Neuen in Anwesenheit ihrer Eltern ab 8.15 Uhr in Empfang nehmen. Genauere Informationen finden Sie rechtzeitig an dieser Stelle.


Aktuelles

Drangsaliert und dekoriert

 

Am Freitag, den 5. Juli, kam der Zeitzeuge Dr. Horst Böttge an unsere Schule, um den 10. Klassen in einem eindrucksvollen Vortrag das Leben in der DDR näher zu bringen. In diesem orientierte er sich an seinem Buch „Drangsaliert und dekoriert“, das die Geschichte seines Bruders Richard behandelt, welcher mit 16 Jahren ein Plakat Lenins beschmierte. Seinen Eltern wurde gesagt, der Vorfall müsse nur geklärt werden und er käme am nächsten Tag wieder nach Hause, doch das stimmte nicht. Stattdessen wurde er für diesen harmlosen Jugendstreich in ein Kellergefängnis gebracht, wo er nichts weiter hatte als einen Tisch, einen Kübel und eine Pritsche, die er sich mit einem weiteren Insassen teilen musste. Die Verhöre fanden mitternachts statt, sodass er jedes Mal aus dem Tiefschlaf gerissen und danach zu Aussagen gezwungen wurde. Am 6. März 1951 wurde schlussendlich sein Urteil verkündet: 10 Jahre Arbeitslager.

Daraufhin wurde er in diverse Haftanstalten überführt und musste dort unter menschenunwürdigsten Bedingungen leben. 1954 wurde er jedoch frühzeitig entlassen. Obwohl er sich nichts zu Schaden kommen ließ, wurde sein Leben in Freiheit fortan ständig von der Stasi überwacht. In seinem Betrieb hatte er sogar Angestellte, die Mitglieder der Stasi waren, was er durch Akteneinsicht erst nach dem Mauerfall erfuhr. Als Entschädigung für diese schlimme Zeit erhielt er zwar finanzielle Mittel, doch die verlorenen Jahre konnten ihm auch bis zu seinem Tod 2015 nicht zurückgegeben werden, weshalb jetzt auch sein Bruder seine Geschichte erzählt.

S. Brehmer und J. Franke (10b)