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Die Lange Nacht der Mathematik

 

In der Nacht vom 22. zum 23. November habe ich an der „Langen Nacht der Mathematik“ teilgenommen. Diese Veranstaltung fand im Rahmen von KaroPLUS, dem Begabtenförderprogramm am Karo, statt.

Um 18.00 Uhr begann die „Lange Nacht“ offiziell, um 8.00 Uhr am nächsten Tag (also 14 Stunden später!) war sie beendet. Es gab bei den Aufgabenrunden vier Altersklassen. Am Karo nahmen nur Schüler der 8., 9., 10. und 11. Klassen in zwei Altersklassen teil. Die „Lange Nacht“ war in drei Runden eingeteilt, von denen die ersten beiden von der jeweiligen Altersklasse gemeinsam online erledigt werden sollten. In der letzten Runde hätten wir in einzelnen Gruppen unsere Ergebnisse schriftlich per PDF einsenden müssen.

Um 17.50 Uhr waren alle 25 Schüler sowie Herr Weizbauer und Frau Jaiser mit Schlafsäcken, Chipstüten, Getränken, Gummibärchen, Mathe-Arbeitsmaterialien und ihrem Verstand bewaffnet in der Schule im Computerraum eingetroffen. Pizza sollte noch bestellt und mathematische Probleme jeden Moment zum Download freigegeben werden.

Zu Beginn mussten wir Accounts erstellen, um an die Aufgaben zu gelangen. Anschließend hatten alle die Aufgaben vor sich; die erste Runde konnte beginnen. Gegen Mitternacht, also sechs Stunden später, jubelten alle Schüler und die beiden Lehrer darüber, dass alle Aufgaben der ersten Runde – bis auf eine – gelöst wurden. Die Zehnt- und Elftklässler hatten die Aufgaben komplett gelöst und starteten somit gegen Mitternacht in die 2. Runde des Wettbewerbs. Die Jüngeren „fuchste“ die verbliebene Aufgabe noch eine Zeitlang. Für diese mussten wir Stoff aus höheren Jahrgangsstufen verwenden, und selbst die Lehrer schafften sie zusammen mit den Neuntklässlern erst nach einer weiteren Stunde. Wie das Achtklässler wie ich oder Neuntklässler ohne Tipps von den Lehrern hätten lösen sollen, weiß ich nicht; aber immerhin waren wir um 1.40 Uhr endlich unter großem Jubel in der zweiten Runde.

In der jüngeren Altersklasse waren wieder alle Aufgaben – bis auf eine – nach ein bis zwei Stunden gelöst. Und, obwohl ein paar Neuntklässler und ich die Unterstützung und die Ansätze der Lehrer im Rücken hatten, konnten wir sie nicht lösen. Trotz langen Herumprobierens waren alle Lösungen, die wir online eingaben, falsch.

Den Älteren wurden in der 2. Runde äußerst knifflige Aufgaben gestellt; davon konnten nur ein paar gelöst werden, bis die Müdigkeit ein klares, logisches Denken unmöglich machte. Gegen 4.30 Uhr morgens gaben wir schließlich auf. Die meisten gingen schlafen, die anderen unterhielten sich noch oder spielten am Computer. Um Viertel vor Acht räumten wir auf, packten alles übermüdet, aber doch sehr zufrieden über die geleistete Arbeit zusammen und gingen nach Hause.

Trotz dieser beiden für meine Altersgruppe etwas zu schwierigen Aufgaben hat mir die „Lange Nacht der Mathematik“ sehr gefallen. Die anderen Aufgaben waren machbar und es machte großen Spaß, sie in der Gruppe zu lösen. Ich würde die „Lange Nacht“ auf jeden Fall weiterempfehlen.

T. Schletter (8a)