Geschichtsexkursion nach Nürnberg und Dachau

     

    Pünktlich um 8.15 Uhr trafen sich die Klassen 9c und 9e am 1. März auf der Loretowiese, um gemeinsam mit Frau Hüttenhofer und Herrn Steinbauer die Busfahrt nach Nürnberg anzutreten. Am Reichsparteitagsgelände angekommen, wurden wir, während man auf die Führung wartete, in zwei Gruppen – Medizin oder Jugend zur Zeit des Nationalsozialismus – aufgeteilt. Die Führung begann im Gebäude, wo wir einen kurzen Überblick über die vorhandenen und eigentlich geplant gewesenen Gebäude und Plätze erhielten. In Wintersachen eingekleidet ging es für uns nach draußen, zuerst zur Kongresshalle, weiter die große Straße entlang, um den See herum zum Zeppelinfeld und zurück zum Anfangspunkt. Der zweite Teil der Führung fand im Museum statt, in welchem uns der Nationalsozialismus noch genauer erklärt wurde. Nach insgesamt drei sowohl informativen als auch schockierenden Stunden kehrten wir in den Bus zurück und erreichten abends die Jugendherberge Nürnberg.

     

    Am nächsten Tag setzten wir unsere Tour fort. Dieses Mal jedoch war die Stimmung im Bus gedrückt. Unser nächstes Ziel: Die KZ-Gedenkstätte Dachau. Vor Ort wurden wir mit Audioguides ausgestattet und konnten selbstständig das Gelände besichtigen. Stumm und nachdenklich kehrten wir zurück zum Ausgang. Unsere Gedanken waren noch bei dem Appellplatz, den Krematorien, Zellen und religiösen Gedenkstätten und am meisten bei den 41.500 Menschen, welche in Dachau den Tod gefunden haben. Nachdem wir eingehend darüber geredet hatten, waren wir uns alle einig, dass es eine schmerzende aber wichtige Erfahrung war, die wir nicht vergessen werden.

     

    Text: A. Schulze Elfringhoff (9e), Bilder: J. Gottwald (9e)