Besuch der Ausstellung „Was is(s)t die Welt?“

     

    Die VHS Rosenheim zeigte im Dezember und Januar im Foyer in der Stollstraße eine vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erstellte Ausstellung mit 20 Fotowänden zum Thema „Was is(s)t die Welt? Eine Reise in 20 Länder und der tägliche Kampf gegen Hunger und Übergewicht in der Welt.“ Die drei Gruppen der Achtklässler, die sich in ihrem Unterricht in Sozialpraktischer Grundbildung (SoG) zurzeit mit dem Thema Ernährung und Kochen auseinandersetzen haben die Ausstellung besucht.

     

    Mia, Nadine, Caroline, Johanna und Freyja aus der 8c berichten von ihren Eindrücken:

     

    „Wir fanden die Ausstellung sehr interessant. Sie hat uns einen guten Einblick in die Ernährungsgewohnheiten der Menschen in vielen verschiedenen Ländern der Erde verschafft. Für uns waren die Bilder der Familien mit den Nahrungsmitteln, die sie in einer Woche verzehren, besonders anschaulich und man konnte sofort die gravierenden Unterschiede feststellen.

    Erschreckend fanden wir, wie viel Verpackungsmaterial in Ländern wie den USA und Japan verwendet wird, während sich in den Familienporträts der anderen Länder kaum verpackte Lebensmittel, sondern hauptsächlich frische und selbst angebaute Lebensmittel finden.

    Die Informationen unter den Bildern machten die Länder gut vergleichbar hinsichtlich verschiedener Eigenschaften, wie Unter- und Überernährung, Verpackungsmüll und des in einer Woche ausgegebenen Budgets für Lebensmittel. Während die durchschnittliche vierköpfige Familie in den USA 256 Euro für Lebensmittel ausgibt, kann eine Familie in Tschad nur 1 Euro pro Woche ausgeben.“